Merkmale und Regeln des Spiels
(Aus: Offizielle Volleyball Spielregeln, Schorndorf 1998)
Volleyball ist eine Sportart, bei der sich 2 Teams mit je 6 Spielern auf einem durch ein Netz geteilten Spielfeld von jeweils 9 x 9 Meter gegenüberstehen. Der Ball wird (kann) mit allen Körperteilen gespielt (werden).
Ziel des Spiels ist für jedes Team, den Ball regelgerecht über das Netz auf den Boden der gegnerischen Spielfeldhälfte zu bringen und zu verhindern, dass er in der eigenen Spielfeldhälfte zu Boden fällt.
Der Ball wird von einem Aufschlagspieler ins Spiel gebracht. Er führt den Aufschlag aus, indem er den Ball mit der Hand oder einem Arm über das Netz in die gegnerische Spielfeldhälfte schlägt.
Ein Team hat das Recht, den Ball dreimal zu schlagen, um den Ball in die gegnerische Spielfeldhälfte zurückzuspielen. Eine Blockberührung gilt nicht als erste Berührung!
Einem Spieler ist es nicht gestattet, den Ball zweimal hintereinander zu schlagen (außer wenn er blockt oder beim ersten Schlag).
Der Spielzug dauert so lange, bis der Ball den Boden berührt, "aus" geht oder es einem Team nicht gelingt, ihn ordnungsgemäß zurückzuspielen.
Jedes Spiel wird mit drei Gewinnsätzen gespielt ("Best of Five")
Die ersten vier Sätze werden bis 25 Punkte gespielt, ein entscheidender fünfter Satz bis 15 Punkte. In allen Sätzen ist ein Mindestvorsprung von zwei Punkten notwendig. Es gibt keine Punktbegrenzung.
In den ersten vier Sätzen gibt es zwei technische Auszeiten á 60 Sekunden. Diese erfolgen dann, wenn das erste Team 8 Punkte und 16 Punkte erreicht hat. Daneben hat jede Mannschaft eine Auszeit á 30 Sekunden. Im fünften Satz entfallen die technischen Auszeiten, dafür bekommt jedes Team eine weitere Auszeit á 30 Sekunden hinzu. Jeder Trainer kann pro Satz sechs Spielerwechsel durchführen.